Freizeitpark Lochmühle
Ausflüge

Ein Tag im Freizeitpark Lochmühle

Beide Kids schlafen tief und fest. Es ist noch nicht einmal 19 Uhr und es ist ruhig in unserer Wohnung. Meine Jungs sind beide nach einem sehr aufregenden Tag im Freizeitpark Lochmühle im Auto eingeschlafen und auch nicht mehr aufgewacht, nachdem mein Mann und ich sie ins Bett geschleppt haben. Warum sie so ausgeknockt sind? Das kannst du hier lesen.

 

Bei dem tollen Wetter ab in den Freizeitpark

Heute machen wir einen Ausflug in den Freizeitpark Lochmühle im Taunus. Es ist ein Freitag. Die Wettervorhersage ist super:  Sonne, nicht zu heiß. Also ab mit den beiden Jungs in „unseren“ lokalen Freizeitpark um die Ecke: die Lochmühle.

 

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Es ist Mai – für mich persönlich der schönste Monat im Jahr für Ausflüge, da es noch nicht zu heiß und das Wetter meistens angenehm ist. Über die A5 nach Friedrichsdorf ist der Park nicht weit von Frankfurt entfernt, aber auch mit der Bahn kann man ganz einfach zur Lochmühle kommen. Wir sind also in nicht einmal 20 Minuten im Park. Es ist 10 Uhr und die perfekte Zeit, um mit den Jungs zu starten. Sie sind fit und munter und so früh am Morgen gibt es mehr als genügend Parkplätze. Der Park ist um diese Uhrzeit auch noch fast leer.

 

Die Spielscheune

Zunächst einmal besuchen wir die Spielscheune – bei schlechtem Wetter der perfekte Ort, aber bei Sonnenschein? Ach, egal… es ist heute Kindertag, also sollen die Kids (fast) alles entscheiden, was sie machen wollen. Hier ist überhaupt nichts los! Während die anderen Kinder schon beim Karussellfahren sind, tollen die Jungs bei strahlend blauem Himmel auf dem Indoor-Spielplatz rum. Und sie haben großen Spaß! Runter die Riesenrutsche, ab ins Bällebad, dann rüber zu den Trampolinen, wieder runter und rein in die Hüpfburg – und überall ohne zu warten!

Lochmühle - Spielescheune
Die Spielescheune: Nicht nur bei schlechtem Wetter der Hit

Attraktionen für jede Altersstufe

Die Kids haben dann doch genug von der Spielescheune und so machen wir uns auf den Weg, den restlichen Park zu entdecken. Der Park bietet unglaubliche viele Attraktionen für viele Altersstufen. Die Spielplätze haben nicht ganz so viel für unter 3-Jährige zu bieten, aber meine Jungs haben diese Grenze inzwischen durchbrochen (sie sind momentan 3 und 4 Jahre alt) und so stehen den beiden fast alle Spielgeräte zur Verfügung. Selbst die Riesenrutsche, die nur durch Klettern durch Röhren zu erreichen ist, stellt am Ende kein Hindernis mehr dar. Die Jungs sind stolz und glücklich – und die Eltern auch!

Spielplatz mit Riesenröhren

Spielplatz mit Riesenröhren – der Lochmill Discoverer

 

Die lange Rutsche ist nicht nur für die Kids genial

Mein persönliches Highlight ist übrigens die lange Rutsche! Hier kann ich nicht genug kriegen und bin froh, dass das „Mamaaaa, nochmaaal“ hier andauernd gerufen wird. Es gibt sechs Bahnen, auf denen es superschnell bergab geht. Meinen 3-Jährigen habe ich vor mich gepackt, obwohl er der Meinung ist, es alleine zu schaffen… aber sicher ist sicher… denn die Rutsche ist wirklich schnell! Nach dem zehnten Mal machen wir eine Pause. Um später noch einmal zurück zu kommen.

 
Riesen-Rutsche
Super: die Riesen-Rutsche

 

Achterbahn bis zum Umfallen… oder bis zum Picknick

Ein weiteres Highlight ist die Eichhörnchenbahn – eine wirklich großartige Achterbahn für Kids! Pro Fahrt werden zwei Runden gedreht und es macht wirklich richtig Spaß… allerdings schlage ich nach dem sechsten Mal Achterbahnfahrt meinen Jungs vor, dass wir doch bei den Traktoren etwas essen könnten. Vielleicht könnten wir sogar in einem der Waggons sitzen? Gesagt, getan… kurze Zeit später sitzen wir drin. Wir packen unser selbstgemachtes Picknick aus und essen gemeinsam in einem waggonartigen Anhänger. Aber nicht sehr lange… die Jungs können nicht still sitzen – vom Waggon aus beobachten sie die anderen Kinder, die entweder mit der Achterbahn an uns vorbeirasen oder auf einen der vielen Traktoren klettern.

 

Die Eichhörnchenbahn
Die Lieblingsattraktion meiner Kids: Die Eichhörnchenbahn

Tolle Picknickmöglichkeiten

Tolle Picknickmöglichkeiten

 

Traktor fahren

Neben der unzähligen Traktoren, auf die man klettern darf, ist auch die Traktorbahn, auf der die Kleinen sogar ans Steuer dürfen, großartig. Und es gibt sogar zwei Lenkräder vorne. So gibt es auch keinen Streit, wer lenken darf. Und hinten können es sich die Eltern dann gemütlich machen. Bei der zweiten Runde teilen wir uns auf. Einer fährt noch eine Runde Traktor und der andere füttert lieber die Ziegen.

Traktorfahren im Doppel

Traktorfahren im Doppelpack möglich

Tiere streicheln und füttern

Im Streichelzoo direkt neben der Traktorbahn können die Kinder Ziegen und Schafe streicheln und füttern. Ein Tipp: Die Ziegen sind sehr darauf getrimmt, dass sie hier ihr Fressen kriegen und steigen auch schon mal an einem hoch. Also, wer lieber auf Nummer sicher gehen will, füttert die anderen Ziegen und Schafe um die Ecke im Stall, dann hast du mehr von den Tieren! Im Mai gibt es auch sehr viel Nachwuchs im Park: Baby-Zicklein, Lämmchen, Fohlen und Kälber können ganz nah beobachtet werden. Und wenn man so einem Zicklein über die Nase streicheln darf, da geht einem doch das Herz auf!

 

Einfach Zucker: die süßen Lämmchen
Einfach Zucker: die süßen Lämmchen

Den oberen Teil des Parks nicht vergessen

Weiter geht unser Freizeitparkbesuch in den oberen Teil des Parks. Hier gibt es nämlich weitere, tolle Attraktionen: Trampoline, Bagger (nicht nur was für die Kids, sondern auch für die größeren „Kinder“), Pony-Reiten, Kleinkinderspielplatz, Limes-Lehrpfad, Eselreiten und einen tollen großen, weitläufigen Spielplatz im Schatten. Die Jungs haben riesigen Spaß und ein tolles Erfolgserlebnis, als sie sich durch die Röhren wieder zur Rutsche durchkämpften!

Der obere Spielplatz mit Baumwipfelpfad
Der obere Spielplatz mit Baumwipfelpfad

Auf dem Rücken des Ponys

Mein Kleiner liebt das Ponyreiten besonders! Er ist schon mit nicht mal 3 Jahren auf dem Ponyrücken gesessen und dieses Mal will er auch wieder drauf. Die Ponys werden hier im Park nicht stupide im Kreis geführt, sondern haben einen Weg, auf dem sie geführt werden. Es gibt unterschiedlich große Ponys, für die Kleinen werden wirklich auch kleine Ponys gebracht. Es ist einfach, die Ponys zu führen, also keine Angst, die Kids werden es euch danken!

Ponyreiten

Ponyreiten

 

Eisenbahn geht immer – und muss immer

Nachdem wir uns mit einem leckeren Eis gestärkt hatten, wollen die Jungs Eisenbahn fahren gehen. Also ganz ans Ende des Parks zur Eisenbahn. Hier geht es dann pro Fahrt zwei Mal im Kreis. Alle können sich etwas ausruhen und die Sonne genießen. Herrlich! Wenn du kurz wartest, können sich die Kids ganz nach vorne in die Bahn setzen und die Glocke läuten. Du fährst rund um den Minigolfplatz herum, für den wir heute aber keine Zeit mehr finden sollen. Der ist sicherlich für die etwas älteren Kinder spaßig!

 

Karussell, Kettenkarussell und Boxautos als Abschluss

Ganz am Ende machen wir noch einmal die Karusselle unsicher. In der Dampflokomotive geht es dutzende Male im Kreis herum, bevor es mir dann beim schönen Kettenkarussell schwindelig wird – und das nur vom Zugucken! Uns Eltern reichts, aber da haben wir die Rechnung ohne unsere Kids gemacht. Diese hatten noch nicht vergessen, dass wir die Boxautos noch fahren wollen.

Also wieder zurück zu den Boxautos. Wir haben Glück, dass gerade die letzte Runde kurz nach 17 Uhr eingeläutet wird. Die beiden wollen alleine in den kleinen Boxautos fahren. Es ist aber auch möglich, in einem großen Boxauto als Erwachsener mit Kind zu fahren, nur dürfen dann die Kids nicht selbst lenken. Für meinen 4-Jährigen ist es kein Problem, in den kleinen Boxautos zu fahren. Für meinen 3-Jährigen allerdings ist das Frustrationslevel schnell erreicht, als das Boxauto nicht so fahren möchte, wie er will. In der nächsten Runde fahren wir dann gemeinsam in den großen Boxautos, was für ihn dann auch versöhnlich ist.

 

Kinderkarussell
Kinderkarussell: Dampflokomotive geht immer!

Zufrieden, müde und glücklich

Wir sind wirklich den ganzen Tag hier! Die Kids haben eine Menge Spaß und wir Eltern auch. Die Jungs schlafen auch direkt im Auto ein und wachen an diesem Abend auch nicht mehr auf! Und wir machen es uns auf unserem Sofa bequem… und schlafen da auch schnell ein. Was für ein toller Tag!

 

Fazit

Ab in den Freizeitpark Lochmühle! Am besten unter der Woche, wenn nicht so viel los ist. Da der Park jedoch sehr groß ist, verläuft es sich sehr gut. Am besten was zum Picknicken einpacken, es gibt aber auch ein Restaurant mit Essen und Trinken, wer keine Lust hat, Proviant mitzuschleppen. Der Freizeitpark ist wehr empfehlenswert für Familien mit jüngeren Kids bis ca. 6 Jahre.

Achtung: Die Attraktionen sind nicht immer alle durchgehend besetzt! Es wird bei manchen Attraktionen immer abgewechselt, so dass eine Attraktion in Betrieb ist, während die andere solange pausiert.

 


Verpflegung im Überblick

  • Selbstverpflegung ist wunderbar möglich, Picknickplätze gibt es genug
  • Grillplätze/Grillpavillons können angemietet werden
    Restaurants, Cafés, Kiosks gibt es überall, das Essen ist in Ordnung, von Suppe über Pommes bis hin zu Hühnerfrikassee gibt es wirklich eine gute Auswahl

 

Spielplätze

  • für alle Altersstufen, ich finde sie perfekt ab ca. 4 Jahren
  • für die ganz Kleinen gibt es auch immer wieder kleine Anlagen, Bällebäder und Trampoline

 

 

 

Unsere Top-3-Attraktionen (aus Sicht unserer beider Jungs, 3 und 4 Jahre alt)

  • Eichhörnchenbahn (Achterbahn)
  • Spielplatz mit den Röhren & der großen Rutsche
  • Ponyreiten (kostet aber extra – 2 Euro pro Runde)

 

Kosten

Nicht ganz günstig, aber auch nicht überteuert finde ich den Eintrittspreis. Die Eintrittspreise richten sich nicht nach dem Alter, sondern nach der Größe der Kids. Nicht so sinnig, finde ich, aber so ist es eben. Alle Kids über 90 cm müssen generell Eintritt bezahlen. Meine sind noch unter 120 cm, also kostete es pro Kind 13,50 Euro plus für alle Besucher ab 120 cm 15,50 Euro. Wer öfter kommen möchte, sollte sich eine Jahreskarte für 70 Euro (über 90 cm) überlegen. 

Das Ponyreiten kostet dabei noch einmal extra – 2 Euro pro Runde muss man dafür bezahlen, was ich allerdings auch in Ordnung finde, sonst würde man sicherlich nicht zum Reiten kommen.

 


Mehr Informationen findest du direkt auf der Website der Lochmühle

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